Connection
Gedanken Des Monats

Impulse für den Alltag


Hier finden Sie jeden Monat ein paar Zeilen, die Ihnen helfen sollen, im Alltag eine kurze Pause einzulegen und über Gott und die Welt nachzudenken. Wir wünschen Ihnen viel Segen und persönlichen Gewinn beim Lesen.

Gute Veränderungen

Alle denken darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern.

Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller

Liebe Glaubensgeschwister, Freunde und Besucher des Life,

einen Neubeginn – das wünschen sich viele Menschen: Die Vergangenheit hinter sich lassen und noch einmal von vorne beginnen. Vor allem, wenn Dinge schlecht gelaufen sind und man vom Leben enttäuscht worden ist. Eine zweite Chance – das wär’s doch!

Änderungsbedarf sehen wir meist in unserer Umgebung: Am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, bei der Familie. Doch die Umstände ändern ist schwierig. Menschen ändern – noch schwieriger. Meist denken wir dabei an Andere, die sich ändern sollen, selten an uns selbst. Neben der geringen Bereitschaft besitzen wir auch nur begrenzte Fähigkeiten, uns selbst zu ändern hinsichtlich Mentalität, Prägungen und Verhaltensmustern. Auch wenn wir Verbesserungsbedarf sehen, sind wir meist nicht selbst in der Lage, schlechte Gewohnheiten konsequent gegen gute zu tauschen.

„Von neuem beginnen“ – so hieß eine Zeltevangelisation in Schorndorf vor vielen Jahren. Es ging dabei um das das Angebot Gottes an die Menschen, ihre Schuld und Sünde zu vergeben und einen Neustart zu ermöglichen. Durch das Kreuz auf Golgatha vom Minus zum Plus, vom Tod zum Leben! Wenn wir diese zweite Chance in Jesus Christus ergriffen haben, wie setzen wir sie um? Wie sieht das neue Leben aus, nachdem wir Vergebung von Gott empfangen haben? Verändert sich alles zum Guten oder bleiben wir wieder in alten Gleisen stecken? Eine grundlegende Lebensveränderung können wir auch als Christen mit menschlicher Anstrengung nicht erreichen.

Genauso

  • wie uns Gottes Vaterliebe zu ihm gezogen und zur Umkehr bewegt hat,
  • wie uns durch den Opfertod seines Sohnes alle Schuld ohne eigene Leistung aus Gnade vergeben worden ist und
  • wie wir durch den Heiligen Geist in übernatürlicher Weise von neuem geboren wurden,
so sind wir auch in unserem neuen Leben als Kinder Gottes stets auf Gottes Hilfe und Kraft angewiesen.

„Ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes“, heißt es im Römerbrief Kapitel 12. Der Heiligungs- und Veränderungsprozess ist keine lästige Pflicht, sondern birgt eine Riesenchance: Es ist die Befreiung von engen, eingefahrenen Denk- und Verhaltensmustern hin zu einem weiten, klaren Blick aus der Vogelperspektive, hin zu einem neuen, weitherzigen Lebensstil. Ein von neuem geborener Christ kann und soll ständig mit Gott in Kontakt sein. Wenn der Geist Gottes unser Leben bestimmt, wird unsere Sichtweise sich erneuern und damit unser Verhalten ändern – auf dramatische oder unspektakuläre Weise, jedenfalls immer zum Segen.

Entscheidend bei diesem Veränderungsprozess ist also, dass wir uns Gottes Wirken ohne Vorbehalte öffnen und dem Heiligen Geist auch im Alltag bewusst Raum geben:

Gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. (Römer 6,13)

Beständig gute Veränderungen wünscht uns allen

Frank Simon

Frank Simon