Unsere Vision

Wir wollen, dass möglichst viele Menschen Gottes Liebe durch eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus erleben, innerhalb der Gemeinde im Glauben wachsen und anderen diese Liebe grosszügig weitergeben.

 

Was bedeutet das?

 

  • ... das viele Menschen Gottes Liebe [...] erleben
    Wir haben Gottes Liebe selbst in unserem Leben erfahren. Aus Dankbarkeit gegenüber Gott wollen wir diese Liebe an möglichst viele Menschen weitergeben. Wir denken, dass Gott einen wunderbaren Plan für jedes einzelne Menschenleben hat und dass er die Antwort auf die Fragen unseres Lebens ist.
  • ... persönliche Beziehung zu Jesus Christus ...
    Jesus Christus wurde gekreuzigt, ist gestorben und von den Toten auferstanden. Weil er lebt, ist es uns möglich, eine persönliche Beziehung zu ihm aufzubauen und zu pflegen. Wir wollen, dass Jesus unser Leben prägt und unsere Gedanken und Handlungen unseres Alltags bestimmt.
  • ... innerhalb der Gemeinde ...
    Die Gemeinde ist der Ort, an dem Christen zusammenkommen, miteinander beten, die Bibel studieren, Gott feiern. Der Ort, an dem wir uns gegenseitig ermutigen und korrigieren. Wir sind der Überzeugung, dass Christen ihren Glauben nicht alleine für sich leben können, sondern dass die Gemeinschaft mit anderen Christen notwendig und biblisch ist.
  • ... im Glauben wachsen
    Wir streben an, dass jeder Christ im Glauben wächst, dass seine Gedanken und Handlungen von Gott immer mehr geprägt werden und er somit unserem Vorbild Jesus Christus immer ähnlicher wird.
  • ... anderen diese Liebe großzügig weitergeben.
    Die Liebe Gottes ist das großartigste Geschenk an uns Menschen. Das wollen wir nicht für uns behalten. Deshalb streben wir danach, dass wir diese Liebe weitergeben, so dass möglichst viele Menschen die rettende Botschaft von Jesus Christus hören und den darin verheißenen Segen erleben können.
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    Unsere Geschichte

     

    Die evangelische Freikirche Gemeinde Gottes

     

    Weltweite Entwicklung

     

    Die Geschichte der Gemeinde Gottes nahm ihren Anfang in Nordkarolina (USA). Am 19. August 1886 gründeten der Baptistenpastor Richard G. Spurling, sen. und acht weitere Gleichgesinnte im Barney Creek Meeting House eine "Christian Union". Sie wollten sich der grassierenden Verweltlichung und der theologischen Liberalisierung der etablierten Kirchen widersetzen. Im Jahre 1896 erlebten sie im Shearer Schoolhouse im Cherokee County eine Erweckung. Zehn Jahre vor der Geistesausgießung in der "Azusa Street" erfuhren etwa 130 Personen die "Taufe im Heiligen Geist" und redeten in anderen Zungen. Es wurde auch von göttlichen Heilungen Kranker berichtet. Nachdem die Erweckung von Camp Creek weitere Kreise gezogen und sich das Zentrum der jungen Gemeinde in die Stadt Cleveland im südöstlichen Tennessee verlagert hatte, entschied sich die Gemeinde 1907 für den biblischen Namen "Gemeinde Gottes" (1. Kor 1,2). Im Jahre 1910 begann die Gemeinde Gottes in der Mission aktiv zu werden und konsolidierte sich durch die Formulierung ihrer Lehrgrundsätze, die dann 1911 von der Generalversammlung ratifiziert wurden. Schon bald darauf gründete die Gemeinde die erste pfingstliche Bibelschule (die heutige Lee University). Aus den kleinen Anfängen einer Heiligungsgruppe mit sukzessivem Pfingsterlebnis hat sich eine der größten und bedeutendsten Pfingstkirchen der Welt entwickelt.

     

    Entwicklung in Deutschland

     

    Die Anfänge der Gemeinde Gottes in Deutschland gehen zurück in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Herman Lauster, geboren am 6.Januar 1901 in Stuttgart-Münster, war 1926 nach Amerika ausgewandert und kam dort mit der Gemeinde Gottes (Church of God) in Verbindung. Er kehrte nach zehn Jahren, am 5. Dezember 1936, als Missionar nach Deutschland zurück und begann ab 1937 Gemeinden zu gründen. Schon während der Kriegszeit wurden zwölf Gemeinden im Stuttgarter Raum ins Leben gerufen. Bis 1954 wuchs die Gemeinde Gottes auf 30 Gemeinden mit etwa 1.000 Besuchern an. Nach dem Tod von Hermann Lauster im Jahre 1964 leitete sein Schwiegersohn Lambert DeLong die Gemeinde für zehn Jahre. Von 1974 bis 1994 war Dieter Knospe Bundesvorsteher der Gemeinde Gottes Deutschland. In dieser Zeit wuchs die Bewegung auf etwa 100 Gemeinden (40 davon waren ethnische Gemeinden) mit etwa 3.000 Mitgliedern im engeren und 10.000 Mitgliedern im weiteren Sinne an. Von 1994 bis 2000 leitete Dr. Paul Schmidgall und von von 2000 bis 2013 Erich Schneider die Gemeindebewegung. Seit November 2013 ist Marc Brenner im Amt des Bundesvorstehers.

     

    Entstehung der Gemeinde Urbach/Plüderhausen

     




    Die ersten Gläubigen in Plüderhausen trafen sich im Kriegsjahr 1942 entweder im Wohnzimmer bei Familie Zinßer oder zu Gebetsgottesdiensten in deren Kartoffelkeller (der Kartoffelkeller wurde in den 1990er-Jahren zum "Cafe life" umgebaut). Im März 1947 fanden die ersten offiziellen Veranstaltungen mit Herman Lauster statt. Über mehrere Wochen gab es jeden Abend im Saalbau Dietz Gottesdienste, die von 300 bis 400 Menschen besucht wurden. Nach diesen Wochen fanden regelmäßig sonntags Gottesdienste im bekannten "Säle" (ehemaliger Schweinestall) am Söndle in Plüderhausen statt. Die Gemeinde Plüderhausen war geboren; sie sollte bald eine Schwestergemeinde in Urbach bekommen...



    Im Sommer 1948 wurden in Oberurbach jede Woche Straßenveranstaltungen durchgeführt, die regelmäßig von etwa 20 Gläubigen aus Plüderhausen unterstützt wurden. Zunächst besuchten die Urbacher die Plüderhäuser Gottesdienste bis 1950. Dann stelle Rösle Nagel die Waschküche ihres Hauses in der Schraienstraße in Urbach zur Verfügung und man baute diese zu einem Versammlungsraum um. In den 1960er-Jahren bezog die Gemeinde die Räumlichkeiten des ehemaligen Dorfkinos in der Schurwaldstraße 10. Hier befindet sich bis heute auch die Bundesleitung der Gemeinde Gottes Deutschland KdöR.



    Über 30 Jahre gestalteten die Gemeinden Urbach und Plüderhausen ihr Gemeindeleben eigenständig. Mitte der 1980er-Jahre machte sich die Gemeindeleitung Gedanken, wie sich die Zukunft dieser beiden Gemeinden möglicherweise gemeinsam weiterentwickeln könnte. Zunächst begann man mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Monat. Innerhalb von zehn Jahren wuchsen die Gemeinden mehr und mehr zusammen und entwickelten eine gemeinsame Vision für die Zukunft. Gottesdienste und Versammlungen fanden dann nur noch in Urbach in der Schurwaldstraße 10 statt, wo sich mittlerweile auch der Christliche Verlag STIWA befand. Mitte der 1990er Jahre wurden die Räumlichkeiten in der Schurwaldstraße aber zu klein, so dass man nach einem geeigneten Gemeindezentrum Ausschau hielt. Nach längerer erfolgloser Suche bot ein Mitglied der Gemeinde sein Grundstück in der Wilhelm-Bahmüller-Straße (damals: Waldhäuser Straße) der Gemeinde als Geschenk an. Dieses war verbunden mit der Auflage, dort ein Gemeindezentrum zu errichten. Nach gründlicher Planung konnte im Jahr 1997 mit dem Bau eines neuen und modernen Gemeindezentrums begonnen werden. Mit dem Bezug des Gemeindezentrums im Dezember 1999 bekam die Gemeinde den Namen "Christliches Zentrum life".



    Das Christliche Zentrum life hat aktuell etwa 150 Mitglieder und etwa 100 ehrenamtliche Mitarbeiter. Das pastorale Leitungsteam besteht aus vier Personen.